Der Problemhund ist das Problem seines Herrn

Einen Problemhund nennen wir denjenigen Hund, der ein Fehl – Verhalten zeigt, dass von uns Menschen nicht akzeptiert wird.

Auch wenn es trivial klingt, es muss uns klar sein: Dieses Fehlverhalten des Hundes ist ein Problem für uns, doch keines für den Hund. Der naturgemäß programmierte Hund verhält sich, aufgrund seiner angeborenen Triebe, stets völlig normal.

Es ist folglich die Aufgabe des Hundebesitzers, seinen Gefährten klar zu signalisieren, was er tun darf und was nicht. Dem Vierbeiner müssen, zum Zeitpunkt der Übernahme an, ganz klare Signale und Grenzen gesetzt werden. Problemhunde entstehen somit in der Regel erst aufgrund der Unerfahrenheit und dem daraus resultierenden Fehlverhalten ihrer Hunde – Besitzer.

Die häufigsten Verhaltensauffälligkeiten eines Problemhund sind:

Das Beißen von Menschen aus der Unsicherheit heraus, dass Raufen mit Artgenossen, schrille Trennungsängste und das Terrorisieren menschlicher Familienmitglieder etc. Unsicherheit auf beiden Seiten führt zur Dominanz des Hundes. Dadurch können sich im Laufe der Zeit falsche Rangordnungsverhältnisse ergeben. Wenn die Führungsrolle nicht ganz klar vom Menschen übernommen wird, muss der Hund diese Rolle übernehmen und entwickelt sich dadurch eventuell aus menschlicher Sicht zum Problemhund.

Sie haben einen Problemhund und benötigen Hilfe:

Als langjähriger Hundetrainer mit über 30 Jahren Erfahrung im Bereich klassische Hundeschule, Problemhundeschule und in der Sporthundeausbildung bin ich in der Lage die meisten Hunde wieder in die richtigen Bahnen zurückzulenken. Hierbei hängt der Erfolg von der Geduld und der Einsatzbereitschaft des Hundebesitzers ab. Es erfordert oft einige Mühe und sollte deshalb als persönliche Herausforderung angesehen werden, dass an unserem besten Freund wieder gut zu machen, was aus Unwissenheit angerichtet wurde.

Mein Motto lautet: Das was der Hund nicht tun soll, soll er gerne nicht tun. Aufgrund dieser Vorgehensweise und meiner Erfahrung kann ich höchste Erfolgschancen garantieren.

Folgenden Tipps sollten Sie beachten, wenn Sie einen Problemhund haben:

1. Die richtige Einstellung zum Hund 2. Die nötige Sensibilität 3. Die nötige Geduld 4. Die absolut notwendige Konsequenz 5. Die Kontrolle Ihrer eigenen Emotionen 6. Artgerechte Korrektur des Hundeverhaltens 7. Technik und Methodik des kontinuierlichen Umgangs mit dem Hund 8. Die Fähigkeit, sich in seiner Zeichen-Sprache mitteilen zu können 9. Das Verhalten des Hund lesen zu können.